Naturbilder Digital

EOS 5D Mark II

2009

Hier ist Thomas` Erfahrungsbericht :

5D Mark II

MEIN subjektiver Vergleich

Dies soll kein wissenschaftlicher Testbericht sein. Viel mehr den eventuellen Umsteigern ein paar Hinweise geben ob es für sie interessant ist umzusteigen oder das Geld besser anderweitig zu investieren. Es mag, neben diesen von mir hier aufgeführten Punkten, zwischen beiden Modellen noch weitere Unterscheidungen geben. Doch für mich sind die unten genannten die Auffälligsten und daher erwähne ich sie hier.

Was kann nun die MkII besser als die alte 5D?  – Um es kurz zu machen – fast alles …;-)
Man merkt ihr einfach die weitere Entwicklung im praktischen Einsatz sofort an.

Sensor:
Fangen wir mit dem Marketing-Argument Nummero Uno an, der Auflösung. 21,1 Mio Pixel sind schon eine mehr als deutliche Steigerung zu den 12,8 Mio des Vorgängers. Details satt in den Fotos sind das Ergebnis. Eine Hochformataufnahme aus dem Querbild zu machen stellt kein Problem mehr dar, denn der Ausschnitt hat immer noch ca. 8 Mio Pixel! Dies stellt nahezu die Auflösung meiner 40D dar! Da werde ich mal ein wenig mehr ausprobieren und identische Motive direkt vergleichen. Bei einer Bussard-Aufnahme (s. u. bei Livebild-Aufnahmen) habe ich das schon gemacht und war vom MkII Ergebnis begeistert.

Prozessor:
Nun, die MkII besitzt den Digic 4 Prozessor, die mittlerweile 4 Jahre alte 5D nur Digic 2. Und das merkt man deutlich! Es geht einfach alles schneller. Die Bilder werden ruckzuck auf dem Display angezeigt, die Formatierung fliegt über die Karte, und, und, und …

Display:
Mit jetzt 920.000 Pixel zeigt das 3 Zoll Display wirklich scharf, spätestens durch die Lupenfunktion. Auch die Darstellung an sich ist kontrastreich und lebendig. Dagegen war das alte und mit 2,7 Zoll kleinere Monitor der 5D zur wirklichen Bildbeurteilung schlecht geeignet.
Im LiveView lassen sich Gitterlinien einblenden, was die Ausrichtung des Horizontes deutlich vereinfacht.
Die Helligkeit kann auf automatisch oder manuell eingestellt werden. Bisher kam ich mit der Automatik sehr gut zurecht. Und wenn mal nicht, dann passe ich sie manuell an.
Bei Aktivierung der Auswahltasten auf der Oberseite werden im LiveView die angebotenen Einstellungsmöglichkeiten dem Bild überlagert. Dann erübrigt sich das Kippen der Kamera um oben auf das Display schauen zu müssen, was gerade beim arbeiten mit Stativ sehr praktisch ist. Außerdem werden die Möglichkeiten natürlich im Sucher angezeigt, so wie wir das von den früheren Modellen bereits kennen.

Sucher:
Im Sucher werden bei der MkII alle aus der 5D bekannten Informationen angezeigt. Zusätzlich gibt es noch die Batteriestandsanzeige und Tonwertpriorität-Aktivierung (D+). 2% mehr vom Bild zeigt der Sucher, 98% ggü. den 96% der alten 5D. Volle 100% wären mir zwar lieber, doch dies bleibt nach Canon´s Philosophie nur den 1-er Modellen überlassen.

Auswahltasten auf Rück-/ und Oberseite:
Der Aufbau mit den seitlich angeordneten Tasten auf der Rückseite ist mit der alten 5D nahezu identisch. Der Papierkorb wanderte weiter nach links unten und 2 Tasten gibt es zusätzlich. Zum einen AF-ON rechts und LiveView/Print links neben dem Sucher. Mit AF-ON kann der Autofokus aktiviert werden ohne den Auslöser betätigen zu müssen. Die bisherige blau unterlegte Print-Taste hat endlich eine sinnvolle Funktion erhalten. Denn wer druckt schon direkt aus der Kamera? Ich kenne keinen Fotografen (obwohl es sie sicher gibt). Neu ist, dass über diese Taste der LiveView aktiviert wird, sehr praktisch.
Die Anordnung der Auswahltasten ist mit meiner 40D nahezu identisch, nur die „Lampe“ auf der Oberseite wanderte nach rechts. Die Zuordnung ist unterschiedlich zur alten 5D, doch mir ist es jetzt so lieber da ich sie von der 40D kenne. Ein Umdenken zwischen beiden Modellen hat sich jetzt erledigt.
Das Auswahlrad links vom Sucher hat jetzt 3 zusätzliche Einstellungen: 2 weitere Speicherplätze und die Kreativautomatik. Die Kreativautomatik habe ich noch nie verwendet und werde ich voraussichtlich genauso einsetzen wie das bisherige und auch hier vorhandene grüne Vollautomatik-Feld – nämlich nie. Dagegen sind die beiden weiteren Speicherplätze sehr sinnvoll, meinetwegen hätten es noch mehr sein können, das Rad ist noch zu 1/3 leer …

Body:
Abgedichtet ist die 5DMkII jetzt, Canon nennt es meines Wissens einen Schutz gg. äußere Witterungsbedingungen. Dieser Schutz entspricht NICHT der Dichtigkeit der 1-er-Profi-Modelle!!! Jedoch wird er für meine Einsatzzwecke voraussichtlich ausreichen.
Ansonsten unterscheidet sich der Body nur in Nuancen von dem der alten 5D. Etwas eleganter sieht sie durch schöne Rundungen aus, die Neue. Der alte Batteriegriff BG-E4 der 5D passt nicht mehr, was mich nicht stört. Für mich hat der Magnesium-Body genau die richtigen Maße, ich benötige keinen BG-E6.

Menüstruktur:
Endlich kann man von „Struktur“ sprechen …
Aufgeteilt in 8 Registerpunkte sind so bestimmte Funktionen schneller und übersichtlicher zu erreichen. In den Registerpunkten finden sich die eigentlichen Menüpunkte/Funktionen aufgeteilt in Aufnahme, Wiedergabe, Einstellung und Individualfunktionen. Zusätzlich gibt es „MyMenu“. Damit stellt sich jeder User nach seinem Geschmack die Funktionen aller Möglichkeiten individuell zusammen, welche er am häufigsten benötigt. Dies kenne ich aus der 40D und finde es extrem praktisch.

Selbstauslöser:
Nach 2 oder 10 Sekunden Vorlaufzeit kann nun unterschieden werden. Die 2 Sekunden nutze ich schon mal in Verbindung mit der Spiegelvorauslösung, die 10 Sekunden wenig.
Aber viel entscheidender für mich ist, dass die 5D MkII die Möglichkeit der Infrarotfernauslösung bietet. Meine ca. 15 Jahre alte Fernbedienung RC-1, welche ich in analogen Zeiten mit der 50E einsetzte, holte ich jetzt wieder aus der Schublade. Auch die Fernbedienung RC-5 wird von der Kamera unterstützt. Canon baute bisher diese Funktion in die preiswerten 3-stelligen Modelle alá 400D ein, nicht aber in die 2-und 1-stelligen Kameras. Dies hat sich jetzt mit der 5DMkII geändert, mal schauen welche Modelle noch folgen. Endlich fällt mir im Praxiseinsatz mein Drahtauslöser nicht mehr in Bäche, Seen, Pfützen oder feuchte Wiesen unter dem Stativ, bzw. stört beim Transport während wechselnder Standorte.

RAW-Dateigrößen:
Die MkII unterscheidet bei RAW´s in 3 Größen, was bei einem Ausgangswert von über 21 Mio. Pixel Sinn macht. Es gibt immer Situationen, welche keine 21 Mio Pixel bei entsprechend großen Dateimengen benötigen. Also steht es jedem frei, je nach Situation auf S´RAW1 mit ca. 10 oder S´RAW2 mit ca. 5 Mio Pixel umzuschalten.

Bildfolge:
Die 5D schaffte nur 9 RAW´s in Folge, jetzt sind es mind. 13, was sicherlich die ein oder andere Serie rettet. Außerdem nimmt die MkII fast 4 Fotos in Folge pro Sekunde auf, die 5D nur 3, was man ebenfalls in der Praxis merkt.

ISO-Empfindlichkeit:
Bei der 5D ließ sich die Empfindlichkeit auf max. 3200 ISO einstellen. Die MkII nun bietet maximale sagenhafte 25.600 ISO (richtig gelesen). Diese Bilder sind in meinem praktischen Einsatz durch extremes Rauschen ziemlich unbrauchbar, aber mal gut sie im Notfall zur Verfügung zu haben. Realistisch sind jetzt 3200 nutzbar, die natürlich auch rauschen. Jedoch ganz gut mit DPP entrauscht werden können, so dass trotzdem noch Details sichtbar bleiben.
Die JPEG-Entrauschfunktionen habe ich noch nicht ausprobiert und kann dazu nichts schreiben, ich fotografiere ausschließlich RAW´s.

Objektivkorrektur:
Natürlich haben wir uns doch alle geärgert, wenn durch die verwendeten Objektive die Bildecken bei offenen Blenden dunkler waren, also vignettieren. Die MkII bietet nun eine Vignettierungskorrektur für nahezu alle gängigen Canon-Objektive. Diese lassen sich mittels der beigefügten EOS-Utility-CD-Rom und der an den PC angeschlossenen Kamera einzeln auswählen sowie auf der Kamera speichern. In JPEG wird diese Funktion, soweit sie aktiviert ist, direkt umgesetzt. Bei meinen RAW´s unterstützt DPP beim entwickeln der Fotos diese Korrektur automatisch.
Weitere Bildfehler entstehen durch die Verzeichnungen der Objektive, was auch normal ist. Ein Klick in DPP und diese Verzeichnung wird komplett korrigiert.

Steuerung der Speedlites 430EX II und 580EXII:
Mit der MkII können die o.g. Blitzgeräte komplett über die Kamera gesteuert werden. Sowohl was die Belichtungskorrektur als auch was die Individualfunktionen der Blitzgeräte selber angeht.

Livebild-Aufnahmen:
Bei der alten 5D noch gar nicht angeboten, für mich eines der kaufentscheidenden Merkmale. Die 40D bot schon LiveView, jedoch nicht im Kleinbildformat, nicht in diesem Leistungsumfang und nicht in dieser Auflösung. Gab es bei der 40D im LiveView nur den Autofokus QuickModus, so wurde der AF im LiveView noch durch LiveModus mit und ohne Gesichtserkennung erweitert.
QuickModus bewirkt die Scharfstellung über den ganz normalen Autofokus der Kamera. Für den AF wird die AF-ON-Taste gedrückt, das Bild auf dem Display kurz unterbrochen, der Spiegel wieder in die Ausgangsposition zurück geklappt, der AF bis „Scharf“ aktiviert und anschließend der Spiegel wieder hochklappt. Alles erfolgt im Bruchteil einer Sekunde und geht damit sehr schnell. Nur ob das AF-Feld dort fokussiert wo man möchte, kann man gerade bei langen Teleobjektiven nicht wirklich beeinflussen. Beim Weitwinkel dagegen dürfte diese Funktion problemlos, schnell und sicher ablaufen.
LiveModus (mit oder ohne Gesichtserkennung) ist aus den Kompaktkameras bekannt und hielt in der 5DMkII erstmals bei Canon Einzug in den Spiegelreflexkameras. So kann „Kompaktknipsern“, die oftmals keinen Sucher kennen, die Kamera in die Finger gedrückt werden und durch die Gesichtserkennung stellt die Kamera automatisch scharf wo es sein soll. Für mich jedoch viel interessanter ist der LiveModus ohne Gesichtserkennung. Ausprobiert habe ich es bei einem Bussard der auf einem Ast in sehr weiter Entfernung saß. Trotz 700mm war fast der ganze Baum drauf. Aufgelegt auf dem Bohnensack hatte ich das 500-er mit 1,4x Extender montiert, den LiveView aktiviert und über LiveModus scharf gestellt. Das AF-Feld kann mittels Multicontroller über den ganzen Bildschirm an die gewünschte Position geschoben werden. So stellte ich die 5x-Lupe ein, schob das AF-Feld an die passende Stelle im Bild, drückte AF-ON und die Kamera fokussierte 100% scharf. Ein anschließender Ausschnitt des Bildes zeigte einen knackscharfen Bussard ggü. einem nicht 100% scharfen Bild aus der 40D mit normalem AF. Diese Funktion werde ich im Weiteren noch intensiver ausprobieren.

Bildwiedergabe:
Erfolgt eigentlich wie an der alten 5D. Es besteht an der MkII ggü. der schönen alten 5D schon in der automatischen Rückschau die Möglichkeit in das Bild hinein zu zoomen oder über Info das Histogramm aufzurufen.

Sensorreinigung:
Auch hier bin ich froh sie endlich eingebaut zu haben, kenne ich die Funktion doch schon von meiner 40D, wo sie prima funktioniert. Das Stempeln von Sensordreck bei der 5D bei angeblendeten Motiven war schon ziemlich nervig. Da erhoffe ich mir jetzt eine deutliche Besserung. So wird bei jedem Ein-und Ausschalten der 5D MkII die Sensorreinigung automatisch aktiviert.
Zusätzlich ist das spätere Löschen von Staubflecken unter Verwendung der Staublöschungsdaten und DPP automatisch möglich. Dies nutzte ich an der 40D nie und wird hoffentlich auch an der neuen 5D nicht notwendig.

Individualfunktionen:
Wie das normale Menü, so haben auch die Individualfunktionen (kurz C.Fn genannt) eine Menüstruktur erhalten. Unterschieden wird nach C.Fn-I Belichtung, C.Fn-II Bild, C.Fn-III Autofokus/Transport und C.Fn-IV Operations/Weiteres.
Die C.Fn-I und IV überspringe ich hier, dort konnte ich für mich keine signifikanten Unterschiede feststellen.
C.Fn-II: Die Punkte 1+2 Rauschreduzierung wirken sich eh nicht auf RAW´s aus, habe ich daher deaktiviert. Punkt 3 mit Tonwertpriorität ist natürlich aktiviert. Die 14Bit ggü. 12 Bit Fotos bewirken eine bessere Zeichnung in sehr hellen und dunklen Bildpartien. Vor allem bieten RAW´s in der späteren Bildbearbeitung höhere Reserven. Aber Achtung, der ISO-Bereich ist auf ISO 200-6400 begrenzt. Zum schnellen Zugriff fügte ich mir die Tonwertpriorität daher in MyMenu ein. Die automatische Belichtungsoptimierung (4) ist zwar aktiviert und soll die hellen und dunklen Partien automatisch etwas anpassen. Dies ist bei DPP tatsächlich sichtbar, aus meiner heutigen Sicht aber keine gravierende Funktion.

AF Microadjustment bei C.Fn-III:
Mit dieser Möglichkeit lässt sich der AF punktgenau auf das jeweils verwendete Objektiv justieren und für 20 Objektive speichern. Ich habe zum einen keine 20 Objektive, zum anderen sitzt bei allen meinen Linsen der AF anscheinend perfekt, eine Justage war bisher aus meiner Sicht unnötig.
Irgendwann werde ich dies mal genauer untersuchen, denn ich finde die Funktion sehr nützlich. Und man weiß ja nie welche Linsen ich mir noch ans Bajonett klemme.

Batterie und Ladegerät:
Hier hat die alte 5-er finanziell gesehen Vorteile, im praktischen Einsatz nur bedingt. Bei der 5D funktionieren auch Akkus von Fremd-Herstellern normalerweise problemlos.
Canon zwingt die Käufer der MkII dazu die Original-Akkus von Canon für ca. 70,- € anzuschaffen. Denn ansonsten wird die Batteriestandsanzeige nicht aktiviert und das Ladegerät lädt keine No-Name-Akkus. Die Batteriestandsanzeige gibt in 6 Stufen den aktuellen Ladezustand an, was nach meiner bisherigen Erfahrung gut funktioniert. Die Akkus können mittels individueller Seriennr. auf der 5D MkII registriert und so einzeln ausgelesen werden. Die Auslösezahl schwankt lt. Canon zwischen 200 und 800, je nach Einsatz des LiveView, bzw. der Wiedergabe im Display.
Also Vor-und Nachteile. Da normalerweise 1 (max. ein zweiter) Ersatzakku durch die höhere Bildanzahl reicht, ist diese zugegeben hohe Ausgabe zu verschmerzen.

Aufnehmen von Videos in Full-HD-Qualität:
Auch wenn manche jetzt enttäuscht sind, damit habe ich mich noch nicht befasst. Die Funktion nutzte ich bisher 1x und das Filmchen sieht nett aus, doch mein PC ist zu alt für eine flüssige Darstellung. Daher werde ich das, Stand heute, höchstens mal für spontane Familiendrehs nutzen, vorerst aber nicht ernsthaft. Jedoch habe ich das vor, denn Tiere in Action selber zu filmen mit deren originalen Geräuschen stelle ich mir sehr spannend vor.

Fazit + Historie:
Früher war es mehr ein knipsen, wenn ich so meine damaligen Bilder mit den heutigen vergleiche, das gebe ich gerne zu. Schließlich fotografierte ich seit vielen Jahren analog, kam über die AE-1, A-1, T90, EOS 10, EOS 50E und schließlich EOS 10D ins digitale Zeitalter.
Im Oktober 2008 war es schließlich soweit und ich kaufte von einem netten Forumsmitglied in Köln Frechen. Als ich dieses erste Modell der 5D in Händen hielt, fühlte ich mich nach einigen Jahren Crop gleich wieder „zu Hause“. Endlich wieder Kleinbild, endlich wieder ein großes Sucherbild – und das sogar mit digitalem Sensor anstatt Film. Denn auch heute noch nehme ich gerne eine der o.g. alten Kleinbildkameras aus der Vitrine, setze ein schönes 2,8/24 oder 3,5/35-105 an, spiele etwas mit der mechanischen Funktion, schaue einfach nur durch und freue mich an den Schmuckstücken.
Trotz der zugegeben langsamen „alten“ 5D hat sie mir sehr viel Spaß gemacht (ein dforum-User nannte es „sie rockt“ und ich weiß was er meint). Ich trauere ihr ein wenig nach. Im normalen Einsatz habe ich sie immer der 40D vorgezogen. Egal ob am Strand, bei Familienfesten oder Ausflügen. Die Bilder aus der ersten 5D werden einfach „besser“ und sofort Out-of-Cam sichtbar schärfer als die der Crop-Kamera. In der Tierfotografie dagegen kam ich an der 40D kaum vorbei.
Doch ohne den Verkauf hätte ich die 5D Mark II von meiner besseren Hälfte nicht „erlaubt“ bekommen. Trotz der Mehrausgabe von exakt 1158,60 € (inkl. 2. Original-Akku + Gittermattscheibe) ggü. dem Verkauf der 5D samt deren Zubehör habe ich es nicht bereut. Die 5D Mark II aus dem Hause Canon halte ich für eine sagenhafte Kamera. Auf Grund der Verbesserungen dürfte sie nicht nur für mich der optimale Allrounder sein. Und in der Natur, wo ich meine Motive zu 95% finde, ist sie in der Landschafts- / und Makrofotografie ideal.
Wer soviel Geld nicht auslegen möchte oder kann (was ich absolut verstehe!), dem rate ich bei normalen Motiven immer zu einer gebrauchten 5D, Version I. Vor allem, wenn man schon langjährige Erfahrungen mit Kleinbild hat.
Nur falls es tatsächlich eine schnelle Bildfolge sein muss, der Crop-Faktor für die Tierfotografie und der LiveView in der Makrofotografie Vorteile bringt, dann würde ich zur 40D greifen.