Naturbilder Digital

Frank Düring

TB-08-0904-wpBaujahr 1962, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, Elektromeister.
“Schon in meiner Kindheit träumte ich davon, wie Heinz Sielmann wild lebende Tiere in meiner Umgebung zu beobachten und zu fotografieren.
Mit meiner ersten Kamera, die ich zur Kommunion geschenkt bekam, zog ich damals los in den Tannenbusch, unseren kleinen Tierpark in Dormagen.
Freilebendes Wild habe ich zur der Zeit nicht entdeckt. Um aber dennoch die Spannung zu erhöhen, pirschte ich mich von der Gehegrückseite an die Wisente, Hirsche und Co. an.
Mit der einfachen Kassettenkamera habe ich dann damals versucht, alles festzuhalten.
Doch nach einiger Zeit merkte ich, dass das mit diesem Apparat nicht wirklich was brachte.
Es sollte dann aber noch einige Jahre dauern, bis ich mir von meinem ersten Lehrgeld endlich eine Spiegelreflexkamera kaufen konnte, die Canon AE1. Leider konnte ich mir keine teuren Objektive leisten und ich nahm alles mit dem Normalobjektiv auf. Ein paar Jahre später kam ein billiges 135mm-Objektiv dazu, das aber erstaunlich gute (für meine damaligen bescheidenen Ansprüche) Ergebnisse brachte.
Ganz ehrlich gesagt, kam ich aber über die Knipserei nicht hinaus. Das Zusammenwirken von Blende und Verschlußzeit war bei mir nur auf den Spruch ”Die Sonne lacht, Blende acht” reduziert. Schärfentiefe kannte ich auch nicht wirklich.
Dann schlief die Fotografiererei etwas ein, bis ich mir im Jahre 2002 die erste digitale Kompaktkamera kaufte.
Weil ich täglich mit unseren beiden Hunden im Wald unterwegs war, sah ich natürlich immer häufiger freilaufende Rehe, und sogar auch Dachse. Sofort war mein alter Kindheitstraum wieder erwacht. Endlich hatte ich die Möglichkeit, wild lebende Tiere zu beobachten und aufzunehmen.
Doch schnell merkte ich, dass mir die Kompaktknipse nicht mehr reichen konnte. Es kam beim Fotografieren immer häufiger mehr Frust als Freude auf. Diese Kamera war viel zu langsam mit ihrer enormen Auslöseverzögerung, dem lahmen Autofokus, der nicht auf manuelle Bedienung umgestellt werden konnte und und und …
Aber ich musste mich noch zwei Jahre mit dem Ding “rumquälen”, bis ich mir im Dezember 2004 die EOS 20D mit dem alten 70 – 300mm Objektiv mit Stabilisator leisten konnte.
Endlich konnte ich meinen Motiven näher “auf den Pelz rücken” . Aber es sollte nicht all zu lange dauern, bis mich wieder eine Unruhe ergriff – ich brauchte mehr Brennweite.
Durch das dforum lernte ich dann meinen heutigen Freund Thomas Brocher kennen, von dem ich dann mein damaliges  ”Immerdrauf-Objektiv”, das EF 100-400 L IS USM, kaufte.
Endlich hatte ich eine Klasse Linse die wirklich eine Super Abbildungsleistung hat.
Meine Bilder wurden, wie ich denke, immer besser und die Erfahrung nahm stetig zu. Nur meine Unruhe ist geblieben, ich brauche noch mehr Brennweite…
… Dann, Anfang 2009 hatte ich endlich das Geld zusammen, um mir ein gebrauchtes EF 300mm f2.8 L IS USM zu kaufen.
Zusammen mit dem 2er Konverter hatte ich endlich richtig Brennweite. Die Abbildungsleistung der Linse ist traumhaft, so konnte ich endlich formatfüllende Bilder unserer heimischen Wildtiere machen.
kameratechnisch habe ich mich über die 30D, 40D, die 7D (welche aber Bildrauschenmäßig eine mittlere Katastrophe war) bis zur heutigen 5D Mark III weiter entwickelt.
Mit der 5er habe ich jetzt seit einem Jahr eine Kamera, die einen Wahnsinns Autufokus hat, der Sensor lässt bei mir keine Wünsche mehr offen und die Geschwindigkeit mit bis zu 6 Bildern pro Sekunde ist ebenfalls sehr gut.
Aber die Kamera will richtig gehandhabt werden, zuvieles kann sonst schiefgehen.
Nachdem ich jetzt seit über zehn Jahren fotografisch unterwegs bin, habe ich begonnen, mein Wissen in Kursen und Workshops an der Volkshochule weiter zu geben.
Näheres dazu finden Sie auf meiner neuen Seite “Zauber des Augenblicks“, die ich zur Zeit aufbaue und mit Leben fülle. Hier können Sie schon einmal hereinschauen.”
Ihr
Frank Düring
Wird noch erweitert